DAS IST DIE VERANTWORTUNG
Das Ensemble der BURG liest Texte für eine demokratische Gesellschaft.
Jeden Donnerstag ab 18:00 Uhr auf YouTube, Spotify und der BURG-Website.

Gelesen von Klaus Maria Brandauer, Norman Hacker, Franziska Hackl, Jonas Hackmann, Stefko Hanushevsky, Dorothee Hartinger, Alexandra Henkel, Daniel Jesch, Dietmar König, Annamária Láng, Birgit Minichmayr, Caroline Peters, Safira Robens, Martin Schwab, Dunja Sowinetz, Michael Wächter u.a.
Video: Mariano Margarit
Musik: Franziska Hatz & Richie Winkler
Dramaturgie: Markus Edelmann
Digitaldramaturgie und Kreativproduktion: Anne Aschenbrenner
Mit dem HANDBUCH GEGEN DEN KRIEG und dem HANDBUCH FÜR DIE LIEBE, die unter anderem in Reaktion auf den Kriegsausbruch in der Ukraine entstanden sind, bestätigte Marlene Streeruwitz ihren Ruf als scharfsichtige Beobachterin der politischen und sozialen Gegenwart. Streeruwitz’ Texte sind sprachliche Suchbewegungen, die den Rissen in unserer Gesellschaft nachspüren und diese äußerst präzise und erkenntnisreich darstellen.
Im Rahmen der TAGE DER TRANSFORMATION 2024 des Vereins für diskursive Praxis GLOBART hielt Streeruwitz einen Vortrag, in dem sie darüber nachdachte, wie Vertrauen nicht nur als persönliche, sondern auch als gesellschaftliche Kraft verstanden werden kann. Die Fähigkeit, Vertrauen herzustellen, wird dabei als genuin demokratischer Akt deutlich. Dunja Sowinetz liest ausgewählte Passagen aus Streeruwitz’ Text, der in ungekürzter Version auf der Website der Autorin nachzulesen ist: https://www.marlenestreeruwitz.at/werk/was-vertrauen-ist/#0
Keine Person kann heute einem Kind mehr Vertrauen vermitteln, als die Person selbst zur Verfügung hat. Wir alle sind Abhängige. In kriegerischen Zeiten wie in unseren jetzt ist das offenkundig.Marlene Streeruwitz in: WAS VERTRAUEN IST
Veza Canetti teilte das Schicksal lange Zeit zu Unrecht vergessener bzw. unentdeckter Autorinnen des 20. Jahrhunderts: 1897 als Venetiana Taubner-Calderon in eine jüdische Wiener Familie geboren, lernte sie 1924 bei einer Lesung von Karl Kraus ihren zukünftigen Ehemann Elias Canetti kennen, den sie bis zu ihrem Tod 1963 intensiv bei seiner Arbeit unterstützte. Die literarische Tätigkeit seiner Ehefrau blieb von Elias Canetti unerwähnt. Erst 1999 erschien Veza Canettis Roman DIE SCHILDKRÖTEN, der auch als Reaktion auf Elias Canettis DIE BLENDUNG zu lesen ist und 1938 nach der Flucht nach England entstanden ist. Unter dem Eindruck des „Anschlusses“ Österreichs an Nazideutschland erzählt Veza Canetti am Beispiel des Ehepaares Eva und Andreas Kain von der gewaltvollen Repression und Entrechtung der jüdischen Bevölkerung, die schließlich ins Exil oder in den Tod gezwungen wird.
Gemeinsam mit Franziska Hackl wird Markus Meyer am 30.03.2025 im Akademietheater aus Die SCHILDKRÖTEN lesen. Im Rahmen der Online-Lesereihe DAS IST DIE VERANTWORTUNG präsentiert Markus Meyer eine Passage, in deren Zentrum Andreas Kains Bruder Werner steht, der als Geologe arbeitet und dessen Heimatverbundenheit auf tragische Weise zerstört wird: Die Steine, die soeben noch wissenschaftliche Studienobjekte waren, werden mit einem Mal zu Waffen.
Werner war entlassen. Dreißig Kollegen des wissenschaftlichen Institutes hatten es beschlossen, kein einziger hatte den Mut, es ihm ins Gesicht zu sagen. So legten sie ihm einen Brief auf seinen Arbeitstisch und setzten einen Stein darauf.Veza Canetti in: DIE SCHILDKRÖTEN
Von Marionetten und scheinbar mächtigen Männern im Staat: Wer in der österreichischen Demokratie wirklich die Fäden zieht, erläutert in Gert Jonkes Erzählung FISCHGROßHANDEL ein Fischhändler aus der Leopoldstadt einem vorbeikommenden Studenten der Musikwissenschaften. In Jonke-typischen „schwindelerregenden Satzkonstruktionen“ (Der Standard) verschwimmen sicher geglaubte Autoritätsverhältnisse und Machthaber erscheinen plötzlich als bloße Platzhalter.
Gert Jonke (1946–2009), der 1977 als erster Preisträger mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet wurde, zählte nicht nur als Prosaautor zu den wichtigsten literarischen Stimmen seiner Zeit, sondern wurde auch als Dramatiker gefeiert: Für CHORPHANTASIE, 2003 mit Markus Hering in der Hauptrolle am Akademietheater uraufgeführt, erhielt er den Nestroy-Preis für das „Beste Stück“ – so auch für die nachfolgenden Dramen DIE VERSUNKENE KATHEDRALE (2005) und FREIER FALL (2008), die allesamt in der Regie von Christiane Pohle am Akademietheater zur Uraufführung kamen. Elfriede Jelinek schrieb nach Jonkes frühem Tod: „Er hat mit der Sprache gespielt, wie ein Kind mit Seifenblasen, aber es war da keine Luft in den Blasen, da war ein sehr raffiniertes und genaues Denken drinnen."
Die Politik wird nie von den Politikern gemacht, wie auch die Großfischhandlungen nie von den Fischgroßhändlern betrieben werden. Die Politik wird von Leuten betrieben, die man nie in der Politik vermuten würde.Gert Jonke in: FISCHGROßHANDEL
Imre Kertész (1929–2016), der sich als Holocaust-Überlebender auf beispielhafte Weise mit den Möglichkeiten der Kunst nach Auschwitz beschäftigte, fand vor allem in seinem Roman eines Schicksallosen zu einem neuen Ton in der literarischen Darstellung des Holocaust. In seinen Texten verzichtete er bewusst auf Leidenspathos und vordergründige moralische Belehrung. Indem er so alle Erwartungen an sogenannte „Holocaust-Literatur“ unterwanderte, ermöglichte er einen irritierend unvoreingenommenen und daher schonungslosen Blick auf den Holocaust, dessen Bedeutung für die Gegenwart umso dringlicher erfahrbar wird.
In seinem Roman Ich – ein anderer versammelte Kertész auf assoziative Weise Eindrücke und Reflexionen aus den Jahren 1991 bis 1995. Die Jahre nach der Öffnung des Ostblocks stellten für den jahrzehntelang in Ungarn im kommunistischen Totalitarismus lebenden Autor eine Zeit des Umbruchs und der Befreiung dar. Auslandsaufenthalte – unter anderem im Rahmen eines Übersetzungsstipendiums in Wien – wurden zu Erfahrungen der Neuorientierung, wobei die Geschichte des Holocaust der wesentliche, zukunftsweisende Bezugspunkt blieb.
Nur mit Moritz Schlick darf ich getrost solidarisch sein; er hat nachgedacht und wurde aus diesem Grunde erschossen, was letztlich ein angemessenes Schicksal für einen Philosophen ist.Imre Kertész in: ICH – EIN ANDERER
Als Adolf Hitler im Jänner 1933 mit der Ernennung zum Reichskanzler die Machtergreifung gelang, erwartete die eingeschworene Leserschaft von Karl Kraus mit großer Spannung seine Reaktion. Kraus ließ auffallend lange darauf warten und veröffentlichte erst im Herbst eine ungewöhnlich schmale Ausgabe seiner Zeitschrift DIE FACKEL, die jenes berühmt gewordene Gedicht enthielt, das mit folgendem Vers endet: „Das Wort entschlief, als jene Welt erwachte.“ Dass dieser Satz nicht auf Kraus zu beziehen ist, beweist die Tatsache, dass dieser zwischen März und September 1933 an einer umfangreichen Analyse des nationalsozialistischen Regimes arbeitete, in der er viele Entwicklungen im sogenannten ‚Dritten Reich‘ voraussah. Nach dem Tod von Karl Kraus 1936 wurde der Text unter dem Titel DRITTE WALPURGISNACHT erst im Jahr 1952 veröffentlicht. Er beginnt mit dem bitter-ironisch zu lesenden Satz „Mir fällt zu Hitler nichts ein.“ Vorangestellt ist der DRITTEN WALPURGISNACHT eine Collage von Zitaten aus Goethes FAUST, auf den sich Kraus in seinem Text wiederholt bezieht und den er aus der Vergangenheit prophetisch sprechen lässt.
Und auf vorgeschriebenen Bahnen
Zieht die Menge durch die Flur;
Den entrollten Lügenfahnen
Folgen alle. – Schafsnatur!Johann Wolfgang von Goethe zitiert in Karl Kraus: DRITTE WALPURGISNACHT
"Wenn der Vorhang des Staates aufgeht, sehen wir an jedem österreichischen Tag (und also auch am Nationalfeiertag) ein Lustspiel für Marionetten. Wenn wir genauer hinschauen, sehen wir, was wir immer gesehen haben: Die Marionetten sind das schwachsinnig unbelehrbare Volk, und die daran ziehen (die Drahtzieher), die das Volk für dumm verkaufende Regierung.“
Mit dieser Passage endet Thomas Bernhards Text zum österreichischen Nationalfeiertag 1977, DIE KLEINBÜRGER AUF DER HEUCHELLEITER. Geschrieben hat er ihn für eine Anthologie mit dem Titel GLÜCKLICHES ÖSTERREICH des Salzburger Residenz Verlags. Aus Angst vor einer Klage wurde der Text in diesen Band nicht aufgenommen, worin Bernhard wiederum den Vorteil sah, „daß ich nie wieder aufgefordert werde, einen Beitrag für eine Anthologie zu machen“. Eine Woche nach seiner Erstveröffentlichung am 17.2.1978 in der Hamburger Wochenzeitung Die Zeit wurde Bernhards Text vom Salzburger Volksblatt nachgedruckt – unter folgender Überschrift: EINE FRECHE NEUE HAßORGIE VON THOMAS BERNHARD. EIN AGGRESSIVES PAMPHLET DES SCHRIFTSTELLERS GEGEN SEINE HEIMAT.
Der Österreicher findet sich mit jeder Tatsache ab, oder er geht zugrunde, wenn er nicht dadurch längst zugrunde gegangen ist, daß er sich abgefunden hat.Thomas Bernhard in: DIE KLEINBÜRGER AUF DER HEUCHELLEITER
George Tabori zählte zu den führenden Dramatiker:innen seiner Zeit. Er wurde 1914 in Budapest geboren. Zwanzigjährig musste er nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten nach London emigrieren, wo er sein Debüt als Schriftsteller gab. Der Vater und andere Familienangehörige wurden im KZ ermordet. Seine Mutter entkam der Deportation durch einen Zufall. Ihr hat er mit MUTTERS COURAGE ein berührendes Denkmal gesetzt.
Nach Jahrzehnten im Exil - vor allem in den USA - kehrte er 1969 nach Europa zurück - und kam schließlich auch nach Wien.
Mit Uraufführungsinzenierungen eigener Stücke wie MEIN KAMPF, DIE GOLDBERG-VARIATIONEN und REQUIEM FÜR EINEN SPION, in denen er seine jüdische Herkunft auf satirische Weise thematisierte, setzte er neue Maßstäbe. Seine Regiearbeiten, darunter OTHELLO und FIN DE PARTIE mit Gert Voss und Ignaz Kirchner wurden legendär. Obwohl er 1999 ans Berliner Ensemble wechselte, blieb Wien für ihn ein wichtiger Ort, den er wegen des Publikums und seiner Nähe zu Ungarn vermisste.
Und wie ist das Land, wo die Mozartkugeln blühen?
Identität ade, Selbstbildnis in Scherben, was bleibt übrig als die Fahnen hoch?George Tabori in: WIENER BLUT
Unter anderem mit ihrem Roman Die größere Hoffnung, der ab Ende 1945 / Anfang 1946 entstanden ist und 1948 erschienen ist, wurde Ilse Aichinger (1921–2016) zu einer der wichtigsten Schriftsteller:innen nach dem 2. Weltkrieg. Als Beginn der österreichischen Nachkriegsliteratur hat Hans Weigel den Kurzprosatext Aufruf zum Mißtrauen betrachtet, den Ilse Aichinger 1946 in der Sonderausgabe Stimme der Jugend der österreichischen Zeitschrift Plan veröffentlichte.
In Zeiten sprachlicher Verrohung und Manipulation, kann Ilse Aichingers Schreiben eine Hilfe sein, Misstrauen zu lernen – „Misstrauen zur etablierten Sprache und zu dem, was man selbst sagt, zu den Worten, die verkürzt sind und die man eigentlich so nicht mehr verwenden kann, weil sie dann unwahrhaft bleiben“ (Ilse Aichinger, 1982).
Verstehen Sie richtig. Sie sollen nicht Ihrem Bruder mißtrauen, nicht Amerika, nicht Rußland und nicht Gott. Sich selbst müssen Sie mißtrauen!Ilse Aichinger in: AUFRUF ZUM MIßTRAUEN
Ruth Klüger, geboren 1931 in Wien, gestorben 2020 in Irvine (Kalifornien), überlebte als Kind den Holocaust. Sie emigrierte 1947 in die USA, wo sie an verschiedenen amerikanischen Universitäten – zuletzt an der University of California in Irvine – Germanistik lehrte. Neben bedeutenden literaturwissenschaftlichen Arbeiten schuf sie mit ihren autobiografischen Texten weiter leben (1992) und unterwegs verloren (2008) zentrale Werke der Erinnerungsliteratur – und machte damit eindrucksvoll erfahrbar, dass die Erinnerung für das Verständnis der Gegenwart ganz zentral ist. Während in weiter leben die von Repressionen geprägte Kindheit und das Überleben in den Konzentrationslagern Theresienstadt, Auschwitz-Birkenau und Christianstadt geschildert wird, thematisiert unterwegs verloren die neue Existenz in den USA in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit schonungsloser Klarheit reflektiert sie etwa ihr Verhältnis zur Muttersprache Deutsch und zur Geburtsstadt Wien.
Die Verwalterin von Ruth Klügers Nachlass, Gesa Dane, stellt uns die für die Online-Lesereihe Das ist die Verantwortung ausgewählte Passage aus unterwegs verloren kostenlos zu Verfügung – „ganz im Sinne von Ruth Klüger“, wie sie schreibt. Danke!
Wiens Wunde, die ich bin, und meine Wunde, die Wien ist, sind unheilbar. Läppisch gerät jeder Versuch, Versöhnung anzustreben. Nur eitern und den ganzen Körper infizieren müssen und sollen solche Wunden nicht, das kann durch Nachdenken und Reden verhindert werden; das wäre doch schon was, und zwar gar nicht wenig.Ruth Klüger in: UNTERWEGS VERLOREN
23.01.2025, #3: DAS LEBEWOHL - NEIN: DIE ANKUNFT (2000 - 2025) von Elfriede Jelinek, gelesen von Caroline Peters
Elfriede Jelineks Theatertext Das Lebewohl ist in Reaktion auf die Bildung der ÖVP-FPÖ-Regierung im Jahr 2000 entstanden und nimmt Bezug auf Jörg Haiders „Rückzug“ aus der Bundespolitik und seine „Heimkehr“ in die Kärntner Landespolitik im März 2000. Die Urlesung des Textes fand am 22. Juni 2000 im Rahmen einer Donnerstagsdemonstration am Wiener Ballhausplatz statt. Anlässlich einer möglicherweise bevorstehenden Kanzlerschaft der FPÖ hat Elfriede Jelinek ihren – nun mit Das Lebewohl – nein: Die Ankunft betitelten – Text überarbeitet, wobei deutlich wird, dass ihre scharfsichtige Analyse rechtspopulistischer Rhetorik und faschistischer Ideologie keiner allzu starken Aktualisierung bedarf.
Wir taten Unrecht, doch jetzt bekommen wir Recht. Wir sind ausgewählt. Wir schwören, wir warns nicht, und schon waren wirs wirklich nicht.Elfriede Jelinek in: DAS LEBEWOHL - NEIN: DIE ANKUFT (2000 - 2025)
Der Roman „Die molussische Katakombe“ bildet den Höhepunkt des erzählerischen Werkes von Günther Anders. Geschrieben noch vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten in den 1930er Jahren schildert er gleichsam als Warnung die psychologischen Mechanismen totalitärer Herrschaft. Ort der Handlung sind die Gefängniskatakomben von Molussien, ein fiktives, von einem autokratischen Regime beherrschtes Land. In einer Zeit der Lügen und Verblendung, die die Oberwelt beherrscht, soll die erhellende Stimme der Vernunft in der Dunkelheit der Katakombe nicht verstummen.
Bertolt Brecht hatte das Manuskript an einen Verlag vermittelt. Zur Veröffentlichung kam es nicht mehr: Anders floh bereits 1933 nach dem Reichtagsbrand aus Deutschland. Seine Ehefrau Hannah Arendt brachte ihm das Manuskript ins Exil nach Paris mit. Dennoch konnte der Roman erst in Gunther Anders Sterbejahr 1992 veröffentlicht werden.
Was gewöhnlich unterdrückt wird, ist nicht die Äußerung der Meinung, sondern das Zustandekommen einer eigenen Meinung. Solange solche ,eigene Meinung‘ nicht existiert, braucht ihre Äußerung natürlich nicht unterdrückt zu werden – solange gibt es eben – ,freie Meinungsäußerung‘.Günther Anders in: DIE MOLUSSISCHE KATAKOMBE
Der italienische Intellektuelle und Bestsellerautor Antonio Scurati thematisiert in seinem jüngsten Essay "Faschismus und Populismus" die Popularität faschistischer, rechtsextremer und ultra-reaktionärer Politik und sieht die Gründe im wieder salonfähigen Populismus – der unter anderem auf Benito Mussolini zurückgeht.
Die erste veröffentlichte Lesung der Reihe wurde im Rahmen des Projekts DEMOKRATIE HAT ZUKUNFT in der Spielzeit 2023/2024 aufgezeichnet, alle weiteren Lesungen werden ab nun neu produziert.
Ich bin das Volk. Das Volk bin ich. Es versteht sich von selbst, dass dies ausreicht, den Populismus als eine starke antidemokratische Tendenz zu definieren.Antonio Scurati
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Die Online-Lesereihe DAS IST DIE VERANTWORTUNG mit Texten für eine demokratische Gesellschaft erscheint jeden Donnerstag ab 18 Uhr auf YouTube, Spotify und der BURG-Website. Das Programm wird laufend an dieser Stelle veröffentlicht.